Kein Dank den Eltern! – Exkurs erster Dringlichkeit

Im Zuge meiner Lektüre der Bücher von Alice Miller wird mir täglich bewusst, welch ein Segen die CHRISTUS-Begegnung in meinem Leben war und ist. Ich hätte ohne IHN niemals den Mut gehabt, mir die Realität meiner schwarzen Kindheit anzuschauen. Und ich hoffe, dass alle „Dualer“ von ihrem esoterischen Liebesschmus runterkommen und diesen Segen erkennen und mit ihm zu arbeiten beginnen. Nichts kann je wichtiger sein!

Das Entscheidende zur Befreiung der SEELE (die immer ein Kind bleibt) ist ganz klar, sich darüber bewusst zu werden, dass den Eltern der Kindheit KEIN Dank geschuldet wird. Niemals.

Denn das Gute, was Eltern ihren Kindern tun, ist SELBSTVERSTÄNDLICH. Und das Schlechte ist unentschuldbar.

So einfach ist das. Das wirft natürlich die unter euch jetzt aus den Latschen, die sich über ihr eigenes Elternsein und die damit verbundene Macht wohlig definieren (= Ego). Doch Elternsein ist eine Aufgabe der loslassenden Begleitung und des beständigen Zurücktretens hinter GOTT, der das LEBEN schenkt (das tun NICHT Menscheneltern, das kann kein Mensch, das kann nur GOTT!).

Also heisst das ganz konkret: Niemand muss seinen biologischen Eltern für das Zurweltbringen dankbar sein. Nur GOTT gebührt der Dank, dem also, der das LEBEN selbst ist. Und  unser Dank muss darin bestehen, in diesem uns geschenkten LEBEN der oder die zu sein, als die dieser GOTT uns gemeint hat. Nur so kann angemessen unser Dank ausgedrückt werden. Das ist unsere einzige (!) Lebensaufgabe. Wir selbst zu sein, immer, lebenslang. Wer von uns ist das schon …? Wir haben alle noch Arbeit zu tun.

Die Wichtigkeit dieser Aussagen für das eigene Seelenheil kann nicht deutlich genug betont werden. Ich bitte um Weiterreichung dieser essentiellen Information an alle, von denen ihr ahnt oder wisst, dass sie an ihrer Schuldfrage arbeiten wollen. Nur die WAHRHEIT macht uns frei.

Ich behaupte, niemand, der unbewusst ist, wenn er ein Kind zeugt, hat die korrekten Gedanken und das Wissen über die weitreichenden seelischen Folgen ego-istischen Elternseins dabei im Sinn oder hat seine eigene Kindheit bereits vollständig gelöst. Nur das allein wäre jedoch die richtige Voraussetzung, um keinen weiteren Schaden anzurichten. Das Auflösen der Schatten der Kindheit müsste ganz früh beginnen, die Aufarbeitung der Familienthemen müsste für jedes Kind bereits in der Grundschule beginnen, spätestens!! Jedes Kind müsste am besten ab Geburt einen wissenden Begleiter haben, der ihm dabei zur Seite steht. Und stellt euch vor, es IST so! Doch wieviele Menschen arbeiten bewusst mit diesem Begleiter, mit dem CHRISTUS?

Und wer von uns kann so viel Elternsein = Freilassen einfach so problemlos vertragen? Es ist tägliches Üben und tägliches Zurücktreten-hinter-GOTT und erfordert unser Höchstmass an Bewusstheit.

In diesem Sinne und nach diesem erneuten Exkurs einen schönen Sonntag für euch alle!

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